Bis zur Geburt braucht der Mensch neun Monate - so lange dauert auch ein Lebenslauf in der Stiftung.
Die Kinder, die im Lebenslauf das Laufen lernen, lernen auch für das Leben. Sie lernen, dass sie wahrgenommen werden und wichtig sind, dass sie sich selbst vertrauen können, dass sie selbst etwas bewirken können und Ziele erreichen können, wenn sie sich bewegen. Der Lebenslauf macht ihnen Mut, an sich selbst zu glauben, er richtet den Blick auf ihre Stärken. Neun Monate im Lebenslauf, das ist ein Dauerlauf mit wöchentlichem sportlichem Training und eine Wegstrecke mit sozialen Stationen:
Unter anderem das Teambuilding, ein Gesundheitscheck im Sportmedizinischen Institut der Universität Paderborn, Rope Skipping, Reiten, ein gemeinsamer Besuch der Spiele des SC Paderborn 07 oder der Paderborn Baskets, die Teilnahme am Paderborner Osterlauf, das gemütliche Treffen vor Weihnachten und eine Abschlussveranstaltung bei den Johannitern gehören zum Programm der Durchgänge.
Gerne erinnern wir uns auch an den ehemaligen Zehnkampfweltrekordler Kurt Bendlin (†), dem leidenschaftlichen „Patenonkel“ der Lebenslauf-Teilnehmer/innen. Seine erlebnispädagogischen Veranstaltungen mit Bogenschießen, Schnitzen, Naturerlebnissen oder den legendären Lagerfeuern begeisterten unsere Kinder und Jugendlichen und vermittelten ihnen Selbstbewusstsein, Mut und Zuversicht.
Es sind oft die kleinen Freuden am Rande des Trainings, die eine große Wirkung haben. Im „Lebensbuch“ der Stiftung hinterlassen die jeweiligen Teilnehmergruppen mit griffigen Kommentaren Spuren. Und die sprechen für sich und die Idee der Stiftung: